Press Releases and Publications

2020

Press Release | 27.04.2020 | em-tec GmbH successfully passes MDR audit

Expert and Global Leader in Flow Measurement em-tec GmbH to receive their first MDR certification.

 

em-tec GmbH ("em-tec"), Finning, is happy to announce that it has received the first MDR certification, laying the foundation for the successful transition from MDD to MDR certification.

As of 2017, the Medical Device Regulation 2017/745 (MDR) will gradually replace the formerly effective Medical Device Directive 93/42 EU/EWG (MDD). As a result, all medical devices must pass an MDR audit in order to retain their medical approval once the MDD certification loses its validity.

Being global leaders and experts for non-invasive flow measurements, the continuous improvement and development of their know-how and their products is an essential goal em-tec has set for itself and its staff. Consequently, a quick and seamless transition from MDD to MDR certification is among their top priorities.
"What makes it difficult is the fact that products already certified according to MDD must not be changed in any way since they would otherwise lose their certification. This limits em-tec's possibilities to improve products that are tried, tested, and established on the market," says Dr. Timo Lebold, Director Quality Management & Regulatory Affairs. As a result, a new certification is essential for em-tec's products in order to continue catering to their customers' needs and requirements especially in regard to safety and performance.
Thus, to ensure continuous progress and quality, em-tec is among the first manufacturers of medical devices to obtain MRD certification. Given the fact that the transition from MDD to MDR involves several hurdles in the form of new and additional prerequisites and documentation, em-tec is proud that their quality management and development department were able to make this process a smooth one. "With this certification, we have laid the foundation for a seamless transition to MDR. This affords planning security for us and our customers for the years to come while also granting security of supply with safe and top-performing products," explains Dr. Timo Lebold, Director Quality Management & Regulatory Affairs.

So far, the first products to pass the audit are the CLS (capacitive level sensor) and the LSP (level sensor pad), but other products will, of course, follow soon. The CLS and the LSP are independent accessory parts for the isolated and contact-free fill level recognition of reservoirs containing liquids in extracorporeal circuits.

About em-tec:
For over 30 years, em-tec GmbH has been developing and manufacturing innovative and economical products and customer-specific solutions for medical as well as non-medical applications on-site in Finning, Germany. The main focus so far has been on life-sustaining devices, especially in the field of heart surgery or cardiac support systems. One of the core competences is the non-invasive flow measurement, using the ultrasonic transit-time method. Based on this technology, em-tec offers products and components for medical and non-medical applications such as cardiac or vascular surgery, for applications in laboratories, for bio processes or other industrial applications that use flexible tubes.

Contact:
em-tec GmbH · Lerchenberg 20 · 86923 Finning · 08806 92 36 35 · www.em-tec.de

Medtech zwo | 20.03.2020 | Sensor-Spezialist em-tec wird verkauft

Die Industrieholding Blue Cap AG hat die em-tec GmbH an die börsennotierte US-Firma Dover Corporation verkauft. Damit soll die Firma vor allem im Biopharma-Bereich weiter wachsen.

Die Dover Corporation mit Hauptsitz in Illinois ist mit rund 24.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 7 Mrd. US-Dollar ein globaler Hersteller von innovativen Geräten, Komponenten, Spezialsystemen, Verbrauchsmaterialien, Software und digitalen Lösungen sowie Unterstützungsdiensten für eine Vielzahl von Endmärkten, einschließlich medizinischer und biopharmazeutischer Flusskontrollanwendungen.

Em-tec als eine von elf Firmen im Portfolio der Blue Cap AG
Als mittelständischer Experte für Flussmessung ist em-tec in der Medizintechnik tätig und seit fünf Jahren ein Tochterunternehmen der Münchner Beteiligungsgesellschaft Blue Cap. Derzeit arbeiten knapp 80 Mitarbeiter bei em-tec. Mitte 2020 wird die Fertigstellung der neuen Firmenzentrale erwartet, die Platz für bis zu 150 Mitarbeiter bietet. "Wir legen großen Wert auf die nachhaltige Entwicklung unserer Portfoliounternehmen. Gerade in der Medizin- und Messtechnik sehen wir noch viel ungehobenes Potenzial. Mit dem Bau der neuen Zentrale wollen wir die Entwicklung von em-tec weiter unterstützen", sagte Hannspeter Schubert, Vorstand der Blue Cap AG, anlässlich des 30jährigen Bestehens der Firma im Herbst 2019.

Die Beteiligungsgesellschaft hatte das zuvor familiengeführte Medtech-Unternehmen em-tec im Jahr 2014 in die Industrieholding übernommen und konsequent strategisch weiterentwickelt. Es ist eine von elf mittelständischen Firmen, die als Tochterunternehmen der Blue Cap fungieren. Die Blue Cap AG ist eine im Jahr 2006 gegründete, kapitalmarktnotierte Unternehmensgruppe mit Sitz in München. Sie investiert als Beteiligungsgesellschaft speziell in mittelständische technologiegetriebene Nischenunternehmen mit Umsätzen zwischen 20 Mio. und 100 Mio. Euro. Die em-tec war das erste strategische Investment in die Medizintechnik.

Als Weltmarktführer der nicht-invasiven Flussmessung etabliert
Heute ist em-tec Weltmarktführer im Bereich der medizinischen nicht-invasiven Flussmessung und entwickelt sich laut Blue Cap „deutlich über den Erwartungen". Kernkompetenz ist die sensorische Flussmessung auf Basis von Ultraschalltechnologie. Dabei wird an einem Schlauchsystem, als Bestandteil einer Herzlungenmaschine oder während einer Dialyse, der Durchfluss einer Flüssigkeit überwacht und gemessen. Die em-tec GmbH produziert dafür eigene und kundenspezifische Produktsysteme und Komponenten. Sensoren und entsprechende Auswerteelektronik von em-tec finden Einsatz in automatisierten Prozessen der Pharmaindustrie mit strengen hygienischen Anforderungen, wie zum Beispiel der Medikamentenproduktion.

Verkauf soll weiteres Wachstum im Biopharma-Bereich vorantreiben
Mit dem Verkauf an die US-Firma soll das weitere Wachstum unterstützt werden – vor allem im Bereich Biopharma. "Die Integration in die Dover Corporation sehen wir als Partnerschaft mit hohem strategischem Potenzial. Insbesondere im Hinblick auf den Markt für Sensoren und Systeme für die nicht-invasive Flussmessung für Biopharmaprodukte sehen wir deutliche Synergien in der Entwicklung, Produktion sowie im Absatzmarkt", so Markus Traxler, CEO der em-tec GmbH.

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2019

Medtech zwo | 19.09.2019 | em-tec will weiter wachsen

Anlässlich des 30jährigen Bestehens hat das auf nicht-invasive Flussmessung spezialisierte Medtech-Unternehmen em-tec weiteres Wachstum angekündigt.

 

Em-tec ist als mittelständischer Experte für Flussmessung in der Medizintechnik tätig und ein Tochterunternehmen der Münchner Beteiligungsgesellschaft Blue Cap. Anlässlich des 30jährigen Bestehens hatte die Firma Mitte September zu einem Fest am Standort Finning eingeladen. Dort entsteht derzeit eine neue Unternehmenszentrale, die erstmals im Rohbau von Mitarbeitern sowie geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien besucht werden konnte.

em-tec ist eines von 11 Firmen im Portfolio der Blue Cap AG
Derzeit arbeiten knapp 80 Mitarbeiter bei em-tec. Mitte 2020 wird die Fertigstellung der neuen Firmenzentrale erwartet, die Platz für bis zu 150 Mitarbeiter bietet. "Wir legen großen Wert auf die nachhaltige Entwicklung unserer Portfoliounternehmen. Gerade in der Medizin- und Messtechnik sehen wir noch viel ungehobenes Potenzial. Mit dem Bau der neuen Zentrale wollen wir die Entwicklung von em-tec weiter unterstützen", sagte Hannspeter Schubert, Vorstand der Blue Cap AG. Die Beteiligungsgesellschaft hatte das zuvor familiengeführte Medtech-Unternehmen em-tec im Jahr 2014 übernommen und konsequent strategisch weiterentwickelt. Es ist eines von elf mittelständischen Firmen, die als Tochterunternehmen der Blue Cap fungieren. Die Blue Cap AG ist eine im Jahr 2006 gegründete, kapitalmarktnotierte Unternehmensgruppe mit Sitz in München. Sie investiert als Beteiligungsgesellschaft speziell in mittelständische technologiegetriebene Nischenunternehmen mit Umsätzen zwischen 20 und 100 Mio. Euro.

Als Weltmarktführerin der nicht-invasiven Flussmessung etabliert
Heute ist em-tec Weltmarktführer im Bereich der medizinischen nicht-invasiven Flussmessung und entwickelt sich laut Blue Cap „deutlich über den Erwartungen". Kernkompetenz ist die sensorische Flussmessung auf Basis von Ultraschalltechnologie. Dabei wird an einem Schlauchsystem, als Bestandteil einer Herzlungenmaschine oder während einer Dialyse, der Durchfluss einer Flüssigkeit überwacht und gemessen. Die em-tec GmbH produziert dafür eigene und kundenspezifische Produktsysteme und Komponenten. Sensoren und entsprechende Auswerteelektronik von em-tec finden Einsatz in automatisierten Prozessen der Pharmaindustrie mit strengen hygienischen Anforderungen, wie zum Beispiel der Medikamentenproduktion.

Künftig drei Geschäftsbereiche: Engineering, Medical und Bioprocessing
Bei der Festveranstaltung wurde nun das neue Marketing der Firma vorgestellt. "Das neue Motto "PASSION FOR FLOW" verdeutlicht die Leidenschaft und Begeisterung für die Produkte, die em-tec seit 30 Jahren ausmachen", so em-tec Geschäftsführer Markus Traxler. Künftig gliedert sich das Geschäft in die drei Geschäftsbereiche Engineering, Medical und Bioprocessing. "Dadurch wird sowohl unsere Entwicklungsexpertise in der Medizintechnik als auch die Spezialisierung auf eigene Produktsysteme und Komponenten für die Flussmessung in unterschiedlichen Bereichen unterstrichen", so Traxler zur neuen Ausrichtung, auf die ebenfalls zum Unternehmensjubiläum angestoßen wurde.

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Presseinfo | 19.09.2019 | Blue Cap-Tochter em-tec feiert 30-jähriges Bestehen

Das Tochterunternehmen em-tec der Münchner Beteiligungsgesellschaft Blue Cap feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Firmenjubiläum. em-tec ist als mittelständischer Experte für Flussmessung in der Medizintechnik tätig. Zurzeit entsteht am Standort Finning eine neue Unternehmenszentrale, die heute erstmals im Rohbau von Mitarbeitern sowie geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien besucht wurde.

 

Derzeit arbeiten knapp 80 Mitarbeiter bei em-tec. Mitte 2020 wird die Fertigstellung der neuen Firmenzentrale erwartet, die Platz für bis zu 150 Mitarbeiter bietet. „Wir legen großen Wert auf die nachhaltige Entwicklung unserer Portfoliounternehmen. Gerade in der Medizin-und Messtechnik sehen wir noch viel ungehobenes Potenzial. Mit dem Bau der neuen Zentrale wollen wir die Entwicklung von em-tec weiter unterstützen.", so Dr. Hannspeter Schubert, Vorstand der Blue Cap AG, der em-tec im Jahr 2014 übernahm und konsequent strategisch weiterentwickelte.

em-tec ist heute Weltmarktführer im Bereich der medizinischen nicht-invasiven Flussmessung und entwickelt sich im Blue Cap-Portfolio, das derzeit aus elf mittelständischen Nischenplayern besteht, deutlich über den Erwartungen. Kernkompetenz ist die sensorische Flussmessung auf Basis von Ultraschalltechnologie. Dabei wird an einem Schlauchsystem, als Bestandteil einer Herzlungenmaschine oder während einer Dialyse, der Durchfluss einer Flüssigkeit überwacht und gemessen. Die em-tec GmbH produziert dafür eigene und kundenspezifische Produktsysteme und Komponenten. Sensoren und entsprechende Auswerteelektronik von em-tec finden Einsatz in automatisierten Prozessen der Pharmaindustrie mit strengen hygienischen Anforderungen, wie zum Beispiel der Medikamentenproduktion. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens erhält das Unternehmen auch ein neues Marketing: „Das neue Motto „PASSION FOR FLOW" verdeutlicht die Leidenschaft und Begeisterung für die Produkte, die em-tec seit 30 Jahren ausmachen", so em-tec Geschäftsführer Markus Traxler.

Künftig gliedert sich das Geschäft in die drei Geschäftsbereiche Engineering, Medical und Bioprocessing. „Dadurch wird sowohl unsere Entwicklungsexpertise in der Medizintechnik als auch die Spezialisierung auf eigene Produktsysteme und Komponenten für die Flussmessung in unterschiedlichen Bereichen unterstrichen", so Traxler zur neuen Ausrichtung, auf die ebenfalls zum Unternehmensjubiläum angestoßen wurde.

Über die em-tec GmbH
Die em-tecGmbH entwickelt und produziert am Standort Finning, Deutschland, seit 30 Jahren innovative und wirtschaftliche Produkte sowie kundenspezifische Lösungen für die Medizintechnik, aber auch für nicht medizinische Anwendungen. Der Schwerpunkt liegt bei lebenserhaltenden Geräten, vor allem auf dem Gebiet der Herzchirurgie oder von Herz-Unterstützungs-Systemen. Eine der Kernkompetenzen liegt im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung mit dem Ultraschall Transit-Time Verfahren. Auf Basis dieser Technologie bietet em-tec Produkte und Komponenten für medizinische und nicht-medizinische Anwendungen, wie z.B. für die Herz-oder Gefäßchirurgie, für den Einsatz im Labor, für Bioprozesse oder andere industrielle Applikationen, bei denen flexible Schläuche genutzt werden. Das stark wachsende Unternehmen im Bereich der Medizintechnik gehört zur Blue Cap AG mit Sitz in München. www.em-tec.de

Über die Blue Cap AG
Die Blue Cap AG ist eine im Jahr 2006 gegründete, kapitalmarktnotierte Unternehmensgruppe mit Sitz in München. Sie investiert als Beteiligungsgesellschaft speziell in mittelständische technologiegetriebene Nischenunternehmen mit Umsätzen zwischen 20 und 100 Mio. Euro. Die Blue Cap AG hält meist mehrheitliche Anteile an 11 Beteiligungsunternehmen aus produzierenden Branchen. Derzeit befinden sich im Portfolio der Blue Cap Gruppe Unternehmen aus den Bereichen Klebstoff-und Beschichtungstechnik, Kunststofftechnik, Metalltechnik, Produktionstechnik sowie Medizintechnik. Die Unternehmen der Blue Cap Gruppe entwickeln sich selbstständig und verfolgen jeweils eigene Wachstumsstrategien, unterstützt durch die breite Expertise in der Holding. Die Gruppe beschäftigt derzeit rund 1200 Mitarbeiter in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Die Blue Cap AG ist im Freiverkehr notiert (Scale, Frankfurt und m:access, München; ISIN: DE000A0JM2M1; Börsenkürzel: B7E).
www.blue-cap.de

Kontakt
em-tec GmbH · Sabine Müller-Schneid · Lerchenberg 20 · 86923 Finning · 08806 92 36 35 · www.em-tec.de

Augsburger Allgemeine | 18.09.2019 | Herzmesstechnik made in Finning: em-tec misst weltweit

Mit der Entwicklung von Herz-Lungen-Maschinen fing die 30-jährige Geschichte des Finninger Unternehmens em-tec an. Inzwischen vertraut die globale Medizin auf Präzisionsprodukte aus dem Landkreis.

 

Von Sibylle Reiter

In vielen Kliniken in Deutschland und auf der ganzen Welt sind sie im Einsatz: Herz-Lungen-Unterstützungssysteme, gebaut mit Komponenten des Finninger Unternehmens em-tec. Am Donnerstag feiert die Firma, die Lösungen in der Medizin- und Bioprozesstechnik entwickelt und eigenen Angaben nach auf ihrem Gebiet weltweit führend ist, ihr 30. Jubiläum. 2020 wird das neue Entwicklungszentrum eröffnet, das derzeit im Finninger Gewerbegebiet entsteht.

Von Eresing ging es im Jahr 2002 nach Finning
Wird ein Patient am Herzen operiert, muss die Lebenserhaltung gewährleistet sein. Dazu trägt em-tec mit seinem Ultraschall-Messprinzip bei. Nicht-invasiv, also von außen und ohne direkten Kontakt, wird die Durchflussmessung von Blut beim Patienten mithilfe eines Sensors am Schlauchsystem gemessen und überwacht. Auch bei der Dialyse wird diese Technologie angewendet. „Im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung an extrakorporalen, lebenserhaltenden Systemen sind wir weltweit führend", erklärt Geschäftsführer Markus Traxler.

Gegründet wurde em-tec vor 30 Jahren von Werner Heinze, der als Ingenieur in der Entwicklung von Herz-Lungen-Maschinen tätig war. Die Firma war zunächst in Eresing ansässig, 2002 zog sie nach Finning um, wo im Gewerbegebiet neu gebaut wurde. 2014 verkaufte Heinze die Firma und der Münchner Investor Blue Cap AG, spezialisiert auf mittelständische Betriebe, stieg ein. Die Geschäftsführung übernahm Blue Cap-Vorstand Dr. Hannspeter Schubert zunächst allein, später zusammen mit Markus Traxler, der seit 2018 alleiniger Geschäftsführer ist.

Immer mehr Medizinbereiche setzen auf die Technik von em-tec
Mit dem Investor war es nun möglich, die Entwicklung und die Geschäftsfelder auszubauen. Flussmesssysteme, eigentliche Kernkompetenz des Unternehmens, kommen mittlerweile auch im Bereich der Bioprozesstechnik zum Einsatz – etwa an großen Abfüllanlagen bei der Medikamentenproduktion, wo die medienkontaktfreie Messung von Durchflüssen in schlauchführenden Anlagen ebenfalls eine große Rolle spielt. „Unsere Systeme ermöglichen mittlerweile Messungen an bis zu acht Kanälen gleichzeitig und können schnell und platzsparend in die bestehenden Anlagen der Kunden installiert werden," so Markus Traxler.

em-tec ist zudem in der Auftragsentwicklung tätig, von der ersten Idee eines Kunden bis hin zur Produktzulassung, Serienfertigung, Kalibrierung und Wartung. Gefertigt wird in Finning auf Basis moderner Technologie, auch Qualitätssicherung spiele eine zentrale Rolle. So wurde für ein Schweizer Unternehmen ein spezielles Flussmesssystem entwickelt. „Wir haben die Phase der Entwicklungs-, Serienfertigungs- und Zulassungsaktivitäten erfolgreich abgeschlossen und sind nun als Hersteller von Sterilprodukten in der Medizintechnik zertifiziert", erklärt Traxler.

Momentan wird der Standort erweitert
Mit dem Investor Blue Cap stieg aber auch die Zahl der Mitarbeiter schnell. Heute sind es knapp 80. Einige kommen aus Finning und dem Landkreis Landsberg, zudem gibt es viele München- und Augsburg-Pendler. Die Belegschaft besteht aus Ingenieuren und Medizintechnikern, Physikern, Experten für Sensortechnologie, Softwareentwicklern und Mitarbeitern in der Fertigung, wo auch Feinmechaniker oder Zahntechniker gefragt sind. „Die Vielfalt unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Und in allen Bereich arbeiten viele Frauen." So sind bei em-tec eine indische Entwicklungsingenieurin und eine portugiesische Softwareentwicklerin beschäftigt, sagt Michaela Hofbauer, zuständig für Personalthemen.

Die derzeitigen Gebäude – die Zentrale wurde vorübergehend um Containerblöcke ergänzt – platzen aus allen Nähten. Daher wird gerade neu gebaut. Direkt neben dem jetzigen Firmengelände sollen auf 5000 Quadratmetern langfristig bis zu 150 Mitarbeiter Platz finden. Herzstück ist ein Entwicklungszentrum mit mehr als 600 Quadratmetern. Spatenstich war im vergangenen Jahr, der Bezug ist für 2020 geplant.

Die Zahl der Mitarbeiter könnte sich fast verdoppeln
Am Donnerstag lädt die Firma nun Geschäftspartner, Nachbarn und die Gemeindevertreter zur Besichtigung des Baufortschritts und gleichzeitig zur Jubiläumsfeier ein. Unter dem Gebäude befindet sich eine Tiefgarage mit Akku-Ladestationen für Elektroautos. em-tec legt auf Nachhaltigkeit und auf die Gesundheit der Mitarbeiter großen Wert. „Es gibt immer frisches Obst und Getränke, und die nur aus Glasflaschen", so Marketingmanagerin Sabine Müller-Schneid. „Wir sind uns unserer Rolle als lokaler Arbeitgeber bewusst, wir wollen hier vor Ort Präsenz zeigen, damit die Bürger wissen, was wir tun und wofür wir stehen", so Geschäftsführer Traxler.

So war em-tec auch mit einem Stand bei der 1200-Jahr-Feier der Gemeinde vertreten. Regelmäßig unterstützt das Unternehmen örtliche Vereine, etwa den Obst- und Gartenbauverein zum 100. Jubiläum. Die Gemeinde hat eine Spende im fünfstelligen Bereich zur Anschaffung von Mobiliar für den neuen Kindergarten erhalten. Und passenderweise unterstützt em-tec die Stiftung KinderHerz in München.

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Pressinfo | 25.03.2019 | em-tec GmbH entwickelt neuen Single-Use Ultraschall Perfusionssensor im Auftrag des Schweizer Medizinprodukte-Experten FUMEDICA AG

Mit diesem neuem Ultraschall-Flussmesssystem zertifiziert sich em-tec erstmals als Hersteller von Sterilprodukten in der Medizintechnik. Das innovative System wird von der Fumedica AG exklusiv vertrieben.

 

Finning, März 2019

Der Medizintechnikspezialist em-tec GmbH hat die Phase der Entwicklungs-, Serienfertigungs-und Zulassungsaktivitäten für das System Fumaflow® erfolgreich abgeschlossen.

Die bewährte em-tec Technologie der nicht-invasiven Flussmessung mittels Ultraschall wurde für die sterilen Anforderungen im medizinischen Einwegbereich erfolgreich weiterentwickelt. Künftig wird Fumaflow®zur exakten Flussmessung der distalen Beinperfusion im ECLS-Bereich, der selektiven Gehirnperfusion in der Aortenchirurgie, der selektiven Organperfusion in der thorako-abdominalen Aortenchirurgie sowie der selektiven Kardioplegie, durch die em-tec GmbH hergestellt und durch die die Fumedica AGweltweit vertrieben. Das bestehende EC-Zertifikat [Directive 93/42/EEC on Medical Devices (MDD), Annex II excluding (4) / Devices in Class IIa, IIb or III] wird dadurch erstmals um den Scope „Sterilprodukte" erweitert.

Das neue Fumaflow®-System besteht aus einem Ultraschall FlowComputer und einem höchst präzisen nicht-invasiven Single-Use Sensor mit Standard-Luer-Lock Schnittstelle (sowie entsprechendem Sensor Adapter) und wurde exklusiv für das Schweizer Unternehmen FUMEDICA AG entwickelt und patentiert. FUMEDICA wird auch den weltweiten Vertrieb der Speziallösung koordinieren.

Der Ultrasonic FlowComputer wurde für die Durchflussmessung bei der selektiven Gehirnperfusion während eines tiefen hypothermischen Kreislaufstillstands (DHCA) oder für die genaue Durchflussmessung der Viszeral-oder Nierenperfusion während einer thorako-abdominalen Aortenoperation für FUMEDICA adaptiert. Weitere Anwendungen sind die zur Überwachung eingesetzte Durchflussmessung während der selektiven Kardioplegie oder die Messung des distalen Perfusionsflusses in extrakorporalen Kreisläufen. Es steht weiteren Anwendungen nichts im Wege, solange die Sensorspezifikationen im Anwendungsbereich liegen. Der sterile und präzise Single-Use Durchflusssensor wird über einen Standard-Luer-Lock an der Schnittstelle der Kardioplegie-Linie mit dem selektiven Perfusionskatheter verbunden. Dies ermöglicht eine selektive Durchflussmessung für jeden Perfusionskatheter. Der Druck wird wie üblich getrennt über die Kardioplegieleitung gemessen und repräsentiert den Druck an der Spitze des Perfusionskatheters. Damit sind erstmals die kombinierten Druck-und Durchflussmessungen in Richtung jedes End-Organ-Systems quantitativ korrekt.

„Wir freuen uns, nach einer Entwicklungszeit von über zwei Jahren inzwischen alle notwendigen Zertifizierungen erhalten zu haben, so dass wir mit dem Produkt jetzt in den Markt gehen können", sind sich Markus Traxler, seit Februar 2019 Alleingeschäftsführer der em-tec GmbH, und Urs Christen, Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Fumedica AG, einig.

Zuvor war em-tecvon Markus Traxler und Blue Cap-Vorstand Hannspeter Schubert gemeinsam geleitet worden. Innovationen sollen in der Unternehmensstrategie auch weiterhin eine große Rolle spielen: „Vor kurzem haben wir den Startschuss für den Neubau unserer Hauptverwaltung gegeben. Auf fast 5.000 Quadratmetern entstehen derzeit hochmoderne Büros für bis zu 150 Mitarbeiter. Besondere Bedeutung hat dabei das neue Entwicklungszentrum, in dem bis zu 50 Entwickler in Zukunft auf mehr als 600 Quadratmetern an Produktinnovationen für die Medizintechnik arbeiten werden", erklärt Traxler.

FUMEDICA AG in Kürze: Seit den 80er Jahren ist die FUMEDICA AG Spezialanbieter in den Bereichen Herzchirurgie, Gefäßchirurgie, Interventionelle Kardiologie, Anästhesie und Intensivmedizin und bietet ein breites Spektrum an Therapie-Konzepten und Produkten an. Innovative Eigenentwicklungen, kompetente Therapielösungen, professionelle Beratung und Servicesowie eine begeisternde Identifikation mit den Produkten und Dienstleistungenzeichnen die Schweizer Firma aus. www.fumedica.ch

em-tec GmbH in Kürze: Die em-tec GmbH entwickelt und produziert am Standort Finning, Deutschland, seit 30 Jahren innovative und wirtschaftliche Produkte sowie kundenspezifische Lösungen für die Medizintechnik, aber auch für nicht medizinische Anwendungen. Von der ersten Idee bis zur Vermarktung ist die Vision von em-tec, der ideale Partner für alle Schritte der Produktentwicklung und Auftragsfertigung zu sein. Dabei werden höchste Ansprüche hinsichtlich Zertifizierung (ISO 13485) und Qualitätsmanagement erfüllt. Der Schwerpunkt liegt bei lebenserhaltenden Geräten, vor allem auf dem Gebiet der Herzchirurgie oder von Herz-Unterstützungs-Systemen. Eine der Kernkompetenzen liegt im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung mit dem Ultraschall Transit-Time Verfahren. Auf Basis dieser Technologie bietet em-tec Produkte und Komponenten für medizinische und nicht-medizinische Anwendungen, wie z.B. für die Herz-oder Gefäßchirurgie, für den Einsatz im Labor, für Bioprozesse oder andere industrielle Applikationen,bei denen flexible Schläuche genutzt werden. Das stark wachsende Unternehmen im Bereich der Medizintechnik gehört zur BlueCap Gruppe mit Sitz in München. www.em-tec.de

Kontakt:
Fumedica AG
Bruno Helfenstein
Leiter Administration& Export
Tel.: +41 56675 91 00
helfenstein@fumedica.ch

em-tec GmbH
Christian Steer
Produktmanagement
Tel.: +49 8806 9236 0
christian.steer@em-tec.de

2018

Landsberger Tagblatt | 22.11.2018 | Startschuss für den Neubau der Hauptverwaltung

Mit dem ersten Spatenstich gaben am 19.11.2018 die Geschäftsführer Dr. Hannspeter Schubert und Markus Traxler den Startschuss für den Neubau der Hauptverwaltung. Auf fast 5.000 Quadratmetern entstehen jetzt hoch moderne Büros für bis zu 150 Mitarbeiter. Besondere Bedeutung hat das neue Entwicklungszentrum, in dem bis zu 50 Entwickler in Zukunft auf mehr als 600 Quadratmetern an Produktinnovationen in einem hochspezialisierten Medizintechnik-Bereich arbeiten werden.

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2017

Pharma+Food | 24.08.2017 | Durchflussmessung in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Über Kreuz zum Erfolg
Mit dem vorgestellten Ultraschall-Verfahren sind Betreiber in der Lage, Durchflussmessungen durchzuführen. Und zwar ohne dass es dabei zu Kontakt mit dem Medium kommt. Die Methode eignet sich beispielsweise dann, wenn Anwender Medien verwiegen müssen, ohne dabei die Hygiene zu gefährden.

Entscheider-Facts für Betreiber

  • Im Hygienebereich arbeiten Betreiber häufig mit Verfahren, bei denen das präzise Dosieren von Ausgangs- und Zwischenstoff entscheidend ist. Für den Prozess als solchen, aber auch für die Wirtschaftlichkeit. Denn die verwendeten Substanzen sind oft hochpreisig.
  • Die hierfür erforderlichen Messungen können Betreiber mithilfe verschiedener Methoden durchführen, allerdings sind die häufig mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Das nun vorgestellte Messverfahren räumt damit auf.

Flüssigkeiten misst das System ohne Kontakt mit dem Medium oder Produkt per Ultraschallverfahren.

In flüssigkeitsbasierten Herstellungsmethoden hat sie eine zunehmende Bedeutung: die Prozess-Sensorik. Zum Einsatz kommt sie beispielsweise bei der Fermentierung, bei Prozessen mit Mikroorganismen oder bei der Getränkeherstellung- und Mischung. Insbesondere bei zu- und abführenden Flüssigkeitssystemen, die den Durchfluss mittels Pumpen oder Ventilen aktiv oder passiv beeinflussen, spielt eine kontinuierliche Störüberwachung von Schlauchsystemen auf Leerlauf oder Okklusion, die Regelung des geförderten Flusses oder die Erfassung applizierter oder entnommener Flüssigkeitsmengen im häufig aseptischen Produktionsprozess eine wichtige Rolle. Dabei ist das exakte Dosieren der teilweise sehr hochwertigen Ausgangs- oder Zwischenprodukte erforderlich, da diese großen Einfluss auf die Qualität beziehungsweise das Einhalten einer gleichbleibenden Produktformulierung haben. Auch ist eine prozesssichere wirtschaftliche Herstellungsweise ein nicht unwesentlicher Aspekt.

 

Dokumentierte Qualität
Mit der für die speziellen Anwendungsbedingungen geeigneten Fluss-Sensorik kann eine automatische Prozesskontrolle durch die Ansteuerung von Pumpen oder Ventilen den Durchfluss genau steuern oder regeln. Kritische Prozessschritte lassen sich somit exakt überwachen und rückführbar dokumentieren – wodurch sich Betreiber langfristig Wettbewerbsvorteile sichern können.

Hinzu kommt die Einhaltung der Anforderungen der „guten Herstellungspraxis" (Good Manufacturing Practice, GMP/cGMP), die in vielen Bereichen der Lebensmittel- und Pharmaproduktion Pflicht ist.

 

Das Messen von Durchflüssen ist an unterschiedlichen Stellen im Prozessablauf notwendig, sei es beim Vorbereiten oder Anmischen der Rezepturen mit Rohmaterialien, Pufferlösungen oder in anschließenden Veredelungsschritten, beispielsweise der Aufkonzentration von Medien über Membranfilter oder bei Chromatographieanwendungen. Flüssigkeiten werden hierbei sowohl durch Rohre als auch durch unterschiedlichste flexible Schlauchtypen geleitet. Besonders in Prozessen mit hohen Anforderungen bezüglich der Hygiene und Sterilität ist beispielsweise das Reinigen von Edelstahlrohren sehr aufwendig und damit teuer, um die notwendige Reinheit zu erreichen. Oftmals kommen dann – wenn möglich – flexible Schlauchsysteme für den einmaligen Gebrauch zum Einsatz, da die strengen Anforderungen somit einfacher und mit geringerem Zeit- und Kostenaufwand für den Anwender zu erfüllen sind. Im Pharmabereich kommen bei Single-use-Systemen praktisch nur flexible Schläuche zum Einsatz.

Das Verfahren ermöglicht zuverlässige Flussmessung.

Ansprüche an die Durchflussmessung

Um einen Volumenstrom von Flüssigkeiten zu messen, gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Verfahren, die mehr oder weniger für den Einsatz in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie geeignet sind. Da sehr hohe Anforderungen an die Durchflussmessung bestehen, sollte diese präzise sein, einen hohen Messbereich bei hoher Auflösung haben und möglichst wenig in den eigentlichen Prozess eingreifen. Idealerweise erfolgt diese also beispielsweise ohne Medienkontakt und ohne eine Erhöhung von Totvolumina. Sofern Pumpen zum Einsatz kommen, können Anwender den Volumenstrom grundsätzlich einfach, aber indirekt auf Basis der Drehzahl oder der erforderlichen elektrischen Energie einstellen. Der Einsatz zusätzlicher Messmittel ist hier nicht erforderlich. Da dies jedoch bei den häufig verwendeten Rollerpumpen praktisch nur mit einer relativ hohen Ungenauigkeit möglich ist, erfordert es eine permanente Nachkalibrierung, da diese den Schlauch ungleichmäßig auswalken. Auch gibt es bei Zentrifugalpumpen eine Gegendruckabhängigkeit des erzeugten Flusses, der anhand der Pumpenlast nicht richtig abzuschätzen ist.

Bisherige Messmethoden
Eine weitere indirekte Möglichkeit Flussraten zu ermitteln, stellt der Einsatz von Waagen an Behältnissen dar, sofern die Dichte bekannt ist. Waagen sind generell sehr präzise Messinstrumente, allerdings gibt es auch hier eine Reihe von Nachteilen. Zum einen lässt sich nur die Gewichtsveränderung eines kompletten Behälters oder Reaktorgefäßes bestimmen, das heißt parallel zugeführte Medien lassen sich in der Regel nicht ohne weitere ermitteln; außer diese würden immer zeitlich nacheinander zugesetzt. Weiterhin muss die Dynamik des Messbereichs der Waage für das Gesamtgewicht des Behälters inklusive der angebauten Zusetzelemente, wie möglicherweise Rührer, Halterungen für weitere kleiner Behälter etc. ausgelegt sein, was auf Kosten der Auflösung geht.

Das Kalibrieren der mechanischen Waagen ist regelmäßig zu prüfen und mechanisch ungünstige Aufbauten und Umgebungsbedingungen können das Messergebnis beeinflussen, und schränken die Integration ein. Gerade bei großen Behältern in die Unternehmen beispielsweise umpumpen, fällt auch der Raumbedarf der Waagenmechanik entsprechend groß aus.

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Pharma+Food | 03.05.2017 | Produktfokus Durchflussmessung

Zuverlässigkeit und einfache Bedienung sind wichtige Schlagworte bei der Entwicklung von Durchflussmessgeräten.

Das Branchenmagazin Pharma + Food hat die jüngsten Entwicklungen recherchiert.

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Presseinfo | 02.04.2017 | em-tec erhält Patent für transkutane Energieversorgung von Implantaten

Medizinische Implantate müssen permanent mit Energie versorgt werden. Eine kabellose Energieübertragung über die Haut führt zu mehr Effizienz und deutlicher weniger Infektionen. Die Firma em-tec hat hierfür eine Methode entwickelt.

 

Finning, April 2017

Das Medizintechnikunternehmen em-tec ist seit Jahrzehnten erfolgreich tätig in der Entwicklung und Herstellung von Produkten und kundenspezifischen Lösungen im Bereich der nicht invasiven ultraschallbasierten Flussmessung für die Medizin- und Bioprozesstechnik. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung und Entwicklungskooperationen bei lebenserhaltenden Geräten im Bereich der Herz- und Gefäßchirurgie sowie konkret für Herz-Unterstützungs-Systeme.

Die aktuell entwickelte Methode der em-tec GmbH zur Energieversorgung medizinischer Implantate über die Haut wurde nun patentiert. Aktive Implantate wie beispielsweise Herzpumpen haben einen großen Energiebedarf und müssen permanent mit Energie von außerhalb des Körpers versorgt werden. Eine Versorgung, die nur durch implantierte Batterien wie bei einem Herzschrittmacher erfolgt, ist dabei nicht ausreichend. Derzeit wird die Energie in der Regel durch ein Kabel in den Körper eingebracht und das Implantat direkt versorgt, was den Nachteil hat, das Infektionen stattfinden können. Eine kabellose Energieübertragung durch die Haut, wie sie von em-tec entwickelt wurde, hat den Vorteil, dass die Gefahr der Infektionen stark reduziert wird. Eine Herausforderung ist dabei der Wirkungsgrad der magnetischen Übertragung durch die äußere und die implantierte Spule.

Es handelt sich bei der patentierten Methode um eine TET Spule zur transkutanen Energieversorgung, die in erster Linie für die Anwendung für Herzunterstützungssysteme (VAD) oder Herzersatzsysteme (TAH) gedacht ist und in einem Leistungsbereich bis ca. 30 Watt eingesetzt wird.

Stefan Schätzl, Director R&D der em-tec GmbH erklärt: „Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Patentierung der von Projektleiter Dr. Elmar Huber und seinem Team entwickelten Methode der transkutanen Energieübertragung, wodurch wir einen wichtigen Schritt zur effizienten Energieversorgung eines Implantats beitragen können."

Über em-tec
Die em-tec GmbH entwickelt und produziert am Standort Finning, Deutschland, seit fast 30 Jahren innovative und wirtschaftliche Produkte sowie kundenspezifische Lösungen für die Medizintechnik, aber auch für nicht medizinische Anwendungen. Von der ersten Idee bis zur Vermarktung ist die Vision von em-tec, der ideale Partner für alle Schritte der Produktentwicklung und Auftragsfertigung zu sein. Dabei werden höchste Ansprüche hinsichtlich Zertifizierung (ISO 13485) und Qualitätsmanagement erfüllt. Der Schwerpunkt liegt bei lebenserhaltenden Geräten, vor allem auf dem Gebiet der Herzchirurgie oder von Herz-Unterstützungs-Systemen. Eine der Kernkompetenzen liegt im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung mit dem Ultraschall Transit-Time Verfahren. Auf Basis dieser Technologie bietet em-tec Produkte und Komponenten für medizinische und nicht-medizinische Anwendungen, wie z.B. für die Herz-oder Gefäßchirurgie, für den Einsatz im Labor, für Bioprozesse oder andere industrielle Applikationen, bei denen flexible Schläuche genutzt werden. Das stark wachsende Unternehmen im Bereich der Medizintechnik gehört zur BlueCap Gruppe mit Sitz in München. www.em-tec.de

Kontakt:
em-tec GmbH, Lerchenberg 20, 86923 Finning, +49 8806 9236 0, info@em-tec.de

2016

Pharma+Food | 11.10.2016 | Durchfluss-Messsystem BioproTT™

em-tec hat das in der Medizintechnik bewährte ultraschallbasierte Clamp-On Durchfluss-Messsystem nach dem Laufzeitdifferenzverfahren zum System BioproTT weiterentwickelt. Dieses erfüllt die speziellen Anforderungen der GMP orientierten Bioprozessmesstechnik.

Entscheider-Facts
• kontaktfrei
• einfache Integration
• große Sensoren-Auswahl

Das System besteht aus einem desinfizierbaren Clamp-On Transducer und einem Flowmeter mit der Messelektronik. Die Integration des Transducers erfolgt hygienisch und medienkontaktfrei durch einfaches Einlegen flexibler Schläuche, die auch spezielle Anforderungen der Pharma- und Lebensmittelindustrie erfüllen. Der Hersteller bietet verschiedene Sensorgrößen für Innendurchmesser von 3/16″ (4,8mm) bis 1″ (25,4 mm) und Flüssen von wenigen ml/min bis 100 l/min an. Die Sensoren lassen sich je nach Kundenwunsch auf bis zu sieben verschiedene Schlauchmaterialien und Medien unterschiedlicher Temperatur kalibrieren.

Medien können sowohl pur oder als auch als Emulsion vorliegen oder beispielsweise Salze, Kohlenhydrate, Alkohole, Proteine oder zelluläre Bestandteile enthalten. Es stehen verschiedene Flowmeter-Varianten mit Standardschnittstellen (4-20 mA/RS232) zur Verfügung, um eine einfache Integration in die Prozessautomation zu ermöglichen. Die Tischvariante lässt sich dank einer Anzeige- und Bedienoberfläche zudem auch autark als eigenständiges Messgerät betreiben.

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medizin & technik | 01.04.2016 | Durchflussmessung mit Ultraschall

Standard-Clamp-On-Transducer bestehen aus vier Piezokera-miken, die in einer festen Position innerhalb des Sensorgehäu-ses angebracht sind. Angeordnet sind sie in einer „X" Konfiguration, die den gesamten Querschnitt des Strömungskanals akustisch mit vier Schallwegen durchleuchtet. Ein elektrischer Impuls regt die Keramiken an, so dass sie Ultraschallwellen von einer Keramik zur jeweils gegenüber-liegenden übertragen. Jedes Teil fungiert dabei abwechselnd als Sender und Empfänger. Die Zeit, die das Signal von einer bis zur anderen Keramik be-nötigt, misst die Auswertelektronik. Die Laufzeitdifferenz aus Upstream („gegen die Strömung") und Downstream („mit der Strömung") ist proportional zum Volumenstrom.

Für die Anwendung bei D.Med Healthcare wurde die Geometrie der Clamp-On-Sensoren an die spezifische Einsatzsituation bei der Messung angepasst und in kompakter Leichtbauweise gestaltet. Auch die speziell bei der Hämodialyse verwendeten Schlauch-materialen wurden berücksichtigt. In der heute vom Medizinproduktehersteller verwendeten Lösung erfassen zwei Sensorköpfe die Parameter in der arteriellen und venösen Linie des Dialysesystems. Die neu programmierte Elektronik wertet diese Daten aus. Wird physiologische Kochsalzlösung appliziert, so ändert sich die Schallgeschwindigkeit im Blut, bis durch Vermischungsprozesse ein Ausgleich entstanden ist. Die gemessene Schallgeschwindigkeitsänderung wird in eine relative Amplitude umgewandelt, deren zeitlicher Verlauf als Verdünnungskurve dargestellt wird. Das Auswerte- und Anzeigegerät mit der Bezeichnung D.Med Nephroflow wurde aus-gehend von einer bereits existierenden Plattform entwickelt. So ließ sich die Lösung auf die vom Auftraggeber sehr eng gesteckten Termine und Kostenziele hin optimieren. Das Bedienkonzept wurde nach den Vor-gaben von D.Med Healthcare intuitiv und praxistauglich gestaltet und entwicklungs-begleitend in Dialysepraxen und Kliniken ausgiebig getestet. Die Clamp-on-Sensoren lassen sich jedoch auch an andere Anwendungen anpassen. Im Sensor können zum Beispiel Kalibrier-daten für bis zu sieben verschiedene Schlauchmaterialen und Medienkombinationen gespeichert werden. Das System wird zur Integration in Geräte oder als Stand- Alone-Lösung mit Display angeboten, was in der Regel für viele medizintechnische Anwendungen ausreicht. Auf dieser technischen Basis ist auch eine weitergehende und direkte Integration von Sensorelementen in die Struktur bestehen-der Medizinprodukte und aktiver Implantate möglich. Komplexe Ultraschallsignalanalysen entwickeln die Fachleute von em-tec auch anwendungsspezifisch.

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Laborwelt | 01.03.2016 | Fluidmanagement bei Laborprozessen

Bei vielen Laborprozessen und -automaten kommen flüssigkeitsführende Systeme zum Einsatz. Die Firma em-tec bietet ein ultraschallbasiertes Flussmesssystem auch für spezielle Anforderungen der automatisierten Bioprozesstechnik.

 

Bei vielen Laborprozessen und Laborautomaten kommen flüssigkeitsführende Systeme zum Einsatz. Hier ist die Überwachung und Regelung von Durchflüssen variierender Medien, die Erfassung der applizierten Volumina oder die Erkennung von nicht mehr befüllten Schläuchen erforderlich. Durch den Einsatz von ultraschallbasierten Flussmesssystemen kann das richtige Fluidmanagement sichergestellt werden, so dass eine gleichbleibende Prozessqualität gewährleistet wird.

Clamp on and get started...
Die em-tec GmbH hat ihr bereits in der Medizintechnik langbewährtes nichtinvasives bidirektionales Clamp-On-Flussmesssystem entsprechend der speziellen Anforderungen der automatisierten Bioprozesstechnik weiterentwickelt. Das BioPro™-Flussmesssystem besteht aus einem Durchflussensor und einem eletronischen Auswertesystem, dem Flowmeter, das in verschiedenen Varianten mit Standardschnittstellen /4-20mA/RS232) zur Verfügung steht, die eine optimale Integration in automatisierte umgebungen erlauben. Die Tischvariante mit Display kann dank einer Anzeige- und Bedienüberfläche auch als eigenständiges Messgerät betrieben werden. Der Sensor arbeitet nach dem ultraschall-basierten Laufzeitdifferenzverfahren, welches auch für zell- und partikelfreie Flüssigkeiten geeignet ist.

Flexible Schläuche können einfach in die BioProTT™ Clamp-On Transducer eingelegt werden. Nach Schließen des Decks ist eine Flussmessung ohne Auftrennung des Kreislaufes oder direkten Medienkontakt möglich. Damit ist die Sterilität des Systems gewährleistet. Zudem können Anwender so weder mit toxischen noch aggressiven Stoffen in Kontak kommen. Unterschiedliche Sensorgrößen decken ein weites Spektrum von Schlauchinnendurchmessern ab. Jeder Sensor kann auf verschiedene spezifische Kombinationen aus Schlauchmaterialien, wie zum Beispiel Silikon oder PVC, Temperaturen und Flüssigkeiten kalibriert werden, um die höchste Messgenauigkeit auch unter verschiedenen Bedingungen bei Flussraten je nach Sensorgrößen von wenigen ml/min bis zu 100l/min zu ermöglichen. Diese Kalibrierdaten werden in der Sensorelektronik abgespeichert, so dass ohne Unterbrechung des Prozesses auf ein anderes Medium im gleichen Schlauch umgeschaltet werden kann. Neben den Flusswerten wird auch die Signalqualität angezeigt, auf deren Basis leere Schläuche oder größere Gasblasen erkannt werden können.

Somit bietet das BioProTT™-Flussmesssystem ein Höchstmaß an Flexibilität und ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Integration auch in bestehende Labor- und Prozesssysteme.

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2015

Presseinfo | 26.10.2015 | em-tec und Medistim ASA gehen internationale Kooperation ein

Als zukünftiger Technologiepartner und OEM-Lieferant profitiert em-tec von der globalen Präsenz von Medistim ASA

 

Finning, 26. Oktober 2015

em-tec, das Medizintechnikunternehmen mit seiner Kernkompetenz im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung vonBlutgefäßen, hat eine langfristige und strategischeVereinbarung mit Medistim abgeschlossen.

Mit der abgeschlossenen Lizenz-und OEM-Vereinbarung erhält Medistim von em-tec exklusive, weltweite Vermarktungsrechte für entwickelte Produktezur nicht-invasiven Flussmessung an menschlichen Blutgefäßen im Bereich Herz-, Gefäß-und Transplantationschirurgie, welche basierend auf dem Ultraschall Transit-Time Verfahren (TTFM)sind.

DieseTechnologie ist für Medistim eine optimale Ergänzung des Produktportfolios, mit der internationalzusätzliche Märkteerreicht werden. Die Einführung der entsprechenden Medistim Gerätegenerationist für 2016 geplant.

Neben der Lizenz-und OEM-Vereinbarung, beabsichtigen em-tec und Medistim eine technologische Zusammenarbeit, mit der die Entwicklung und Produktion unterstützt und ausgebaut wird.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ergänzen sich die Stärken der beiden Unternehmen strategisch optimal und legen damit die Basis für ein erfolgreiches Wachstum auf beiden Seiten.

Dr. Hannspeter Schubert, Geschäftsführer von em-tec erklärt: „Medistim gehört im Bereich der klinischen Qualitätssicherung für die Herz-, Gefäß-und Transplantationschirurgie zu denweltweit führenden Anbieternund verfügt über ein starkes globales Vertriebsnetz. Wir freuen uns, dass sich Medistim für Produkte auf unserer Technologiebasisentschieden hat. Dies unterstreicht auch die technologische Kompetenz unseres Unternehmensim Bereich der nicht-invasiven Flussmessung."

Zu Medistim
Medistim ist ein Medizintechnikunternehmenmit Sitz in Oslo, Norwegen und entwickelt undvertreibt Ultraschallbasierte innovative Lösungen zur Qualitätssicherung für die Herz-, Gefäß-und Transplantationschirurgie. Medistim wurde 1984 gegründet und ist in den letzten 10 Jahren sehr erfolgreich und profitabel gewachsen. Das Unternehmen ist ein Pionier in seinemSegment und investiertin die Entwicklung neuer Produkte. Medistim hat hundertprozentige Tochtergesellschaftenmit Vertriebsorganisationen in den USA, Deutschland, Großbritannien,Dänemark und Norwegen, zusätzlich zu etwa 50Distributoren in Europa, Asien, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika. www.medistim.com

Zu em-tec
Die em-tec GmbH entwickelt und produziert am Standort Finning, Deutschlandseit fast 30 Jahren innovative und wirtschaftliche Produkte sowie kundenspezifische Lösungen für die Medizintechnik,aber auch für nicht medizinische Anwendungen. Von der ersten Idee bis zur Vermarktung ist die Vision von em-tec, der ideale Partner für alle Schritte der Produktentwicklung und Auftragsfertigung zu sein. Dabei werden höchste Ansprüche hinsichtlich Zertifizierung (ISO 13485) und Qualitätsmanagement erfüllt. Der Schwerpunkt liegt bei lebenserhaltenden Geräten, vor allem auf dem Gebiet der Herzchirurgie oder von Herz-Unterstützungs-Systemen. Eine der Kernkompetenzen liegt im Bereich der nicht-invasiven Flussmessung mit dem Ultraschall Transit-Time Verfahren. Auf Basis dieser Technologie bietet em-tec Produkte und Komponenten für medizinische und nicht-medizinische Anwendungen, wie z.B. für die Herz-oder Gefäßchirurgie, für den Einsatz im Labor, für Bioprozesse oder andere industrielle Applikationen bei denen flexible Schläuche genutzt werden. Das stark wachsende Unternehmen im Bereich der Medizintechnik gehört zur BlueCap Gruppe, mit Sitz in München. www.em-tec.de

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
em-tec GmbH
Hubert Jakob
Director Product Management, Sales & Marketing
+49 8806 9236 34
hubert.jakob@em-tec.de

Presseinfo | 11.06.2015 | Neuer em-tec Vertriebspartner in den USA

em-tec kooperiert ab sofort mit Aquasyn LLC, einem Anbieter von hoch innovativen standard- und kundenspezifischen Lösungen zur Flusskontrolle, wie zum Beispiel Ventilen und zugehörigen Komponenten für den biotechnologischen und pharmazeutischen Markt. Die Marke ARTeSYN® mit Ventilen und anderen Komponenten für die Einmalnutzung setzt einen neuen Standard bei der Flüssigkeitsregelung mit Einwegkomponenten und macht sie zu einem perfekten Partner für die em-tec BioProTT™ Flowtrack-Durchflussmesser. Aquasyn wird die entsprechenden BioProTT™ Flussmesssysteme von em-tec in fast ganz Nord- und Südamerika verkaufen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.aquasyn.com.